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Meine Schwerpunkte
MINI­­MAL-IN­­VA­­SI­­VE-WIR­BEL­­SÄU­­­LEN­­THE­­RA­PIE

 

Schmerzen, Fehlstellungen, Überlastungen, Verschleiß und viele andere Erkrankungen an der Wirbelsäule sind weit verbreitet. Fast alle Menschen leiden zumindest einmal im Leben an Rückenschmerzen. Viele Patienten leiden über Jahre hinweg an chronischen Rückenschmerzen, während bei anderen von einer Sekunde zur nächsten extreme Akutsymptome durch etwa einen Bandscheibenvorfall auftreten.

 

Schätzungen zufolge leiden in etwa 10 Prozent unserer Bevölkerung über alle Altersgruppen hinweg unter chronischen Wirbelsäulenschmerzen, die einer Behandlung bedürfen und zu starken Einschränkungen im Alltag bis hin zur Berufsunfähigkeit führen können.

 

 


WAS SIE ERWARTET

Bei der Minimal-Invasiven-Wirbelsäulen-Therapie wird durch spezielle Injektionstechniken mit dünnen Nadeln der akute oder chronische Rückenschmerz behandelt. Meist können damit langwierige Krankheitsverläufe sehr verkürzt und Operationen vermieden werden.





Die minimal invasive Wirbelsäulentherapie wird bei akuten und auch chronischen Rückenschmerzen eingesetzt, wenn die Nerven an der Wirbelsäule z.B. durch einen Bandscheibenvorfall eingeengt oder gereizt werden. Ausserdem können die Beschwerden auch durch eine Engstelle der Nervenaustrittslöcher oder des Spinalkanals (Spinalkanalstenose) verursacht werden. Sehr häufig führt auch der Verschleiss an den kleinen Zwischenwirbelgelenken (Facettengelenkarthrose) zu Schmerzen an der Lendenwirbelsäule, sogar auch mit Ausstrahlung ins Gesäss oder die Oberschenkel.
Bei der minimal-invasiven WIrbelsäulentherapie werden die Schmerzen durch ganz gezielte Injektionen mit sehr dünnen Nadeln ausgeschaltet. Diese Injektionen können sowohl strahlungsfrei als auch unter Bildgebung ( z.B. Röntgen/Bildwandler, Computertomographie (CT) oder auch Ultraschall) durchgeführt werden.

Periradikuläre Therapie (PRT)
Bei der PRT-Spritze erfolgt die sogenannte Umflutung einer Nervenwurzel mit einem Lokalanästhetikum (Schmerzmittel) in Kombination mit Kortison unter Röntgendurchleuchtung als alternative Therapie zur OP oder Ausschöpfung der konservativen Maßnahmen, wobei die Nervenwurzel zur Abschwellung gebracht wird. Dadurch gehen die Schmerzen zurück.
Eine Umflutung lediglich mit einem Lokalanästhetikum dient zur Sicherung der Diagnose oder Abgrenzung zu einer benachbarten Nervenwurzel bei unklarem klinischen Befund oder Bedrängung mehrerer Nervenwurzeln in der Bildgebung. Ein wertvolles Verfahren, um die operativen Maßnahmen auf das notwendige Minimum zu begrenzen.

Facetten-Infiltrationstherapie (FIT)
Es erfolgt die gezielte Einspritzung eines Lokalanästhetikums (lokales Schmerzmittel) und ggf. Kortison an die kleinen Wirbelgelenke der Wirbelsäule, zumeist bei entsprechendem degenerativem Verschleiß (Facettengelenkarthrose). Darüber hinaus dient diese zur Abgrenzung zwischen fortgeleitetem Gelenksschmerz der kleinen Wirbelgelenke (sog. pseudoradikuläre Schmerzausstrahlung) und einem ausstrahlenden Nervenschmerz (sog. radikulärer Schmerz) bei mechanischer Einengung einer Nervenwurzel. Die Behandlung kann bei Bedarf unter Röntgendurchleuchtung (Bildwandler oder auch im CT (Computertomographie) durchgeführt werden.

Thermokoagulation
Die Gelenkschmerzen bei Facettengelenkarthrose können auch mit der sog. Thermokoagulation ausgeschaltet werden. Zumeist wird so vorgegangen, dass zunächst mit einer Testdosis eines Schmerzmittels überprüft wird, ob sich durch diese Behandlungsmaßnahme überhaupt eine Beschwerdefreiheit erzielen lässt. Sollte dies der Fall sein, wird in einem zweiten Schritt  der Nerv mit Hitze verödet.

Infiltration des Iliosakralgelenkes (ISG)
Gezielte Einspritzung einer Medikamentenkombination aus einem Lokalanästhetikum (lokalem Schmerzmittel) und ggf. Kortison im Bereich des großen Beckenschaufelgelenkes, dem sog. Iliosacralgelenk. Bei degenerativen Veränderungen im Sinne einer Arthrose oder starken Reizung hat sich das Einbringen des wirksamen Medikaments direkt ins Gelenk zur Schmerztherapie bewährt.

Epidurale oder perineurale Injektion
Eine weitere sehr effektive alternative Therapiemaßnahme stellt die sogenannte epidurale oder perineurale Infiltration dar. Hierbei wird zumeist in sitzender Position des Patienten die Infiltration in spezieller Technik schrittweise so eingebracht, dass die Medikamentenkombination im Wirbelkanal (Spinalkanal) den Nervensack (Duralschlauch) umflutet (epidural bzw. peridural = um die Nervenhaut herum) und dort seine Wirkung entfaltet. Dies wird meist bei Verengung des Spinalkanals, einer sog. Spinalkanalstenose oder mittig gelegenen Bandscheibenvorfällen und Abgrenzung zu einem sog. discogenem LWS Schmerz (d.h. einem Schmerz ausgehend vom Zwischenwirbelraum/Bandscheibe) angewandt.

Bei welchen Krankheitsbildern kann die Minimal invasive Wirbelsäulentherapie eingesetzt werden?

  • Bandscheibenvorfälle oder -vorwölbungen mit Einengung der Nerven an der Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Verschleiss der kleinen Zwischenwirbelgelenke (sog. Facettengelenkarthrose) an der HWS, BWS und LWS
  • Einengungen des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)
  • degenerative Verschleisserkrankungen der Wirbelsäule
  • chronischer Rückenschmerz
  • Postnukleotomiesyndrom (Beschwerden nach Bandscheiben OP`s)
  • u.v.m.

Die aufgeführten Therapien werden ambulant und unter lokaler Betäubung durchgeführt. Die Patienten können daher nach etwa 30 Minuten wieder nach Hause gehen. Die PRT Spritze und auch die Facetteninfiltrationen sind sehr schmerzarm, da lokal die Einstichstelle betäubt wird und sehr dünne Nadeln verwendet werden. Die Behandlungen sind sehr effektiv, auch bei Bandscheibenvorfällen können Operationen dadurch sehr oft vermieden werden.
Wir bieten alternativ zur Injektion mit Lokalanästhetika und Kortison auch die Injektion mit ACP (PRP) an. 



 

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